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gepostet am: Donnerstag, 07.01.2021, 13:01 Uhr

Der Förderverein Ökologische Freiwilligendienste e.V. kann im laufenden Kalenderjahr noch zwei freiwillige zusätzliche Fachseminare anbieten

Im Jahr 2021 können wir bundesweit den Träger*innen des FÖJ/ÖBFD noch zwei 4-tägige Zusatzseminare im Bereich der politischen Bildungsarbeit in unserem Projekt „Mensch.Natur. Gesellschaft“ anbieten. Diese Seminare sind kostenfrei, aber nicht als Pflichtseminare anrechenbar, sondern ein zusätzliches Angebot, um die politische Bildung im ökologischen Freiwilligendienst zu vertiefen.

Die ersten Fachseminare in Sachsen und Brandenburg konnten sowohl präsentisch als auch digital stattfinden. Für inhaltliche Absprachen, Termine und erste Orientierungen zum Ablauf können Sie sich gern melden.

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gepostet am: Dienstag, 29.12.2020, 13:12 Uhr

Digitale Fachtagung für Multiplikator*innen in Sachsen-Anhalt am 22./23.Februar 2021

Die zweitägige Fachtagung ist als Fortbildungsveranstaltung für ca. 50 Multiplikator*innen gedacht, die in Sachsen-Anhalt mit im Bereich des Natur- und Umweltschutz engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten. Hauptzielgruppe sind Betreuer*innen in den Einsatzstellen ökologischer Freiwilligendienste. Neben inhaltlicher Fortbildung etwa zu den Themen Rechte Siedlungsbewegungen, Verschwörungstheorien, Alltagsrassismus und Antisemitismus sind unter anderem auch ein Argumentationstraining gegen rechts sowie eine Diskussion zu den Grenzen von Meinungsfreiheit und Toleranz geplant. Aufbauend aus den gesammelten Erfahrungen früherer Fachtagungen im Rahmen des Projektes „Mensch.Natur.Gesellschaft – Ökologisches Engagement für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ werden verschiedene Formate der politischen Bildungsarbeit mit unterschiedlichen pädagogischen Methoden Verwendung finden. Vor allem soll ein lokaler und regionaler Fokus auf aktuelle Strukturen im rechtsextremen und rechtspopulistischen Milieu in Sachsen-Anhalt sowie der überregionalen Vernetzung der „Neuen Rechten“ auf parlamentarischer und nicht- parlamentarischer Ebene gelegt werden. Hierfür werden bundesweite Expert*innen und Fachreferent*innen eingeladen. Abschließend dienen eine Reflexion und ein gemeinsamer Austausch über die Ergebnisse der Fachtagung einer intensiveren Vernetzung zwischen den Teilnehmenden, den Fachreferent*innen und dem Projektteam für eine nachhaltige Zusammenarbeit über die Fachtagung hinaus. So können die erprobten Inhalte und Methoden der Fachtagung explizit in der alltäglichen pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Einsatzstellen Anwendung finden und fortgeführt werden.

Die Fachtagung soll als Kooperationsveranstaltung des Fördervereins Ökologische Freiwilligendienste (FÖF e.V.) mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt sowie den FÖJ-Trägern ijgd Sachsen-Anhalt und Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt werden. Sie ist Teil des Projektes Mensch.Natur.Gesellschaft. des FÖF e.V., das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes Demokratie leben! gefördert wird.

Die Fachtagung ist kostenfrei.

Die Anmeldung erfolgt unter https://mensch-natur-gesellschaft.de/anmeldung/

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gepostet am: Donnerstag, 03.12.2020, 15:12 Uhr

Online-Seminar: Klimakrise und die Bedeutung von Frauen, 14.12.2020, 18:00 Uhr

Die Klimakrise trifft alle Menschen, aber es sind bei weitem nicht alle Menschen gleich stark von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen. Insbesondere eine globale Betrachtung zeigt schon heute deutlich, welche Gruppen besonders vulnerabel und welche besonders privilegiert sind. Dass die Klimafrage unter anderem eine Geschlechterfrage ist, zeigt sich in vielerlei Hinsicht: Beispielsweise sind es aus soziologischer Sicht eher Männer, die die Klimakrise verursachen und eher Frauen, die unter ihr leiden. Viele Facetten der Klimakrise ist genderrelevant. Das Seminar stellt zur Diskussion, ob Klimagerechtigkeit feministisch sein sollte und wie feministische Klimapolitik inhaltlich gestaltet und umgesetzt werden könnte.

Referentin: Ricarda Lang ist Juristin und seit November 2019 stellvertretende Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen. Vorher war sie zwei Jahre Sprecherin der Grünen Jugend, der Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen. Ihre politischen Schwerpunkte sind Bildungs- und Hochschulpolitik sowie Feminismus.

Moderation: Henry Lewkowitz, M.A. ist Philosoph, Politikwissenschaftler und Historiker und leitete den Erich-Zeigner-Haus e.V., einen Verein für Politische Bildungsarbeit in Leipzig. Neben seiner Tätigkeit als Referent für unterschiedliche Themen der politischen Bildung sowie seinem Publizieren in diesem Bereich arbeitet er derzeit als Projektreferent für den Dachverband der ökologischen Freiwilligendienste in Berlin.

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gepostet am: Freitag, 27.11.2020, 15:11 Uhr

Online-Seminar: Machtstrukturen, Privilegien und Intersektionalität, 02.12.2020, 18:00 Uhr

Machtstrukturen, Privilegien und Intersektionalität – was bedeuten diese Konzepte? Und wie formen sie unser Leben? 

In diesem Kurzworkshop reflektieren wir eigene Identitäten, wie sie mit gesellschaftliche Ungleichheitsstrukturen zusammenhängen und was das für unser Sprechen und Handeln bedeutet. Ein vertiefender Einstieg in machtkritisches Denken und solidarisches Handeln.

Referentin: Verena Riedmiller ist freiberufliche Bildungstrainerin und Mentorin. Sie arbeitet insbesondere zu den Themen Diskriminierung, Selbstinteresse und internalisierte Machtstrukturen. 2016 hat sie die politische Bildungsorganisation CUBE. Your Take on Europe gegründet, aktuell baut sie eine grassroots organizing Organisation mit auf. 

Moderation: Elia Mula ist 20 Jahre alt und ehemaliger Bundessprecher der Freiwilligen im FÖJ. Aktuell studiert er Politik und Philosophie in Göttingen.

Die Anmeldung erfolgt unter https://mensch-natur-gesellschaft.de/anmeldung/ und ist kostenlos. Alle Angemeldeten erhalten wenige Tage vor dem Online-Seminar die Zugangsdaten zur Zoom-Konferenz.

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gepostet am: Dienstag, 29.09.2020, 11:09 Uhr

Fachtagung zum Projektstart in Mainz

Unter dem Motto „Mensch.Natur.Gesellschaft. – Ökologisches Engagement für Demokratie & Rechtsstaatlichkeit“ bietet der FÖF e.V. über fünf Jahre Demokratiebildung für junge Erwachsene und pädagogische Fachkräfte an. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Der FÖF e.V. baut in dem Projekt vor allem auf den Erfahrungen des rheinland-pfälzische Leuchtturm-Projekts „Naturschutz gegen Rechtsextremismus“ auf. Gemeinsam mit der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz wurde am 24. und 25. September 2020 mit einer hybriden Fachtagung im Frankfurter Hof in Mainz der Auftakt des Projektes begangen.

Mehr als 60 Vertreter*innen möglicher Kooperationspartner sowie pädagogische Fachkräfte haben vor Ort und digital an der Veranstaltung teilgenommen. Sie konnten sich über das Projekt sowie die geplanten Maßnahmen informieren und in Workshops erste inhaltliche und methodische Eindrücke sammeln.

Auch Michael Tetzlaff, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz nahmen an der Tagung teil und begrüßten die Teilnehmenden.

„Zunehmender Rechtspopulismus und der Anstieg rechtsextremer Taten in Deutschland zeigen leider, wie notwendig unser gemeinsames Engagement ist. Wir brauchen eine Zivilgesellschaft, die diese Gefahren erkennen und sich dagegenstellen kann. Auch der Natur- und Umweltschutz ist betroffen, er ist für Rechtsextreme ein Thema, mit dem sie insbesondere bei Jugendlichen punkten wollen. Wir haben bereits im Jahr 2011 reagiert und die Initiative „Naturschutz gegen Rechtsextremismus“ gestartet. Wir wollen Naturschutzaktive sensibilisieren und ihnen Argumente an die Hand geben, um gegen rechtsextreme Hetze und für unsere Demokratie einzustehen.“

Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz

Wie im Projekt „Naturschutz gegen Rechtsextremismus“ bezieht auch das Bundesprojekt die Expertise von ausgewiesenen Fachreferent*innen aus den Bereichen politische Bildung, Wissenschaft und Kultur ein. Bis Ende 2024 werden neue Methoden in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen erprobt. Dirk Hennig, Vorstandsvorsitzender des FÖF e.V., bewertet das Projekt als „Meilenstein unserer Vereinsarbeit für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“. Auch die in den Freiwilligendiensten im Umwelt- und Naturschutz engagierten Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen seien zunehmend mit Argumentationsmustern konfrontiert, welche den Rechtsstaat und die Demokratie in Frage stellen. „Die dem FÖF e.V. angeschlossenen Träger werden durch unser Modellprojekt in die Lage versetzt, dem in ihrer pädagogischen Arbeit mit neuen Methoden und Inhalten wirksam zu begegnen“, so Dirk Hennig.

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von PD. Dr. Nils Franke, einem der der renommiertesten Umwelthistoriker Deutschlands.

„Seit vielen Jahren konstatieren wir eine zunehmende Vereinnahmung von ökologischen Themen durch Rechtspopulisten und Rechtsextremisten. Leider müssen wir feststellen, dass Natur ein zentraler Bestandteil der rechtsextremistischen Ideologie ist.“

PD Dr. Nils M. Franke
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gepostet am: Mittwoch, 01.01.2020, 12:01 Uhr

Projekt gestartet

Zum 1. Januar 2020 ist das Projekt „Mensch.Natur.Gesellschaft. Ökologisches Engagement für Demokratie & Rechtsstaatlichkeit“ gestartet. Bis Ende 2024 wird der FÖF e.V. mit seinen Kooperationspartnern bundesweit Fachtagungen und Seminare zu unterschiedlichen Themen der Demokratiebildung für  Jugendliche und junge Erwachsene sowie pädagogische Fachkräfte anbieten. Dabei wird vor allem auf den Erfahrungen des rheinland-pfälzischen Leuchtturm-Projektes „Naturschutz gegen Rechtsextremismus“ aufgebaut.

Das Projekt wird als Modellprojekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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