Die Klimakrise trifft alle Menschen, aber es sind bei weitem nicht alle Menschen gleich stark von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen. Insbesondere eine globale Betrachtung zeigt schon heute deutlich, welche Gruppen besonders vulnerabel und welche besonders privilegiert sind. Dass die Klimafrage unter anderem eine Geschlechterfrage ist, zeigt sich in vielerlei Hinsicht: Beispielsweise sind es aus soziologischer Sicht eher Männer, die die Klimakrise verursachen und eher Frauen, die unter ihr leiden. Viele Facetten der Klimakrise ist genderrelevant. Das Seminar stellt zur Diskussion, ob Klimagerechtigkeit feministisch sein sollte und wie feministische Klimapolitik inhaltlich gestaltet und umgesetzt werden könnte.

 

Referentin: Ricarda Lang ist Juristin und seit November 2019 stellvertretende Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen. Vorher war sie zwei Jahre Sprecherin der Grünen Jugend, der Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen. Ihre politischen Schwerpunkte sind Bildungs- und Hochschulpolitik sowie Feminismus.

 

Moderation: Henry Lewkowitz, M.A. ist Philosoph, Politikwissenschaftler und Historiker und leitete den Erich-Zeigner-Haus e.V., einen Verein für Politische Bildungsarbeit in Leipzig. Neben seiner Tätigkeit als Referent für unterschiedliche Themen der politischen Bildung sowie seinem Publizieren in diesem Bereich arbeitet er derzeit als Projektreferent für den Dachverband der ökologischen Freiwilligendienste in Berlin.