Unsere zweite Fachtagung für Multiplikator*innen werden wir am 23./24. Februar in Halberstadt in Sachsen-Anhalt durchführen.

Die zweitägige Fachtagung ist als Fortbildungsveranstaltung für ca. 50 Multiplikator*innen gedacht, die in Sachsen-Anhalt mit im Bereich des Natur- und Umweltschutz engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten. Hauptzielgruppe sind Betreuer*innen in den Einsatzstellen ökologischer Freiwilligendienste.

Neben inhaltlicher Fortbildung etwa zu den Themen Rechte Siedlungsbewegungen, Verschwörungstheorien, Alltagsrassismus und Antisemitismus sind unter anderem auch ein Argumentationstraining gegen rechts sowie eine Diskussion zu den Grenzen von Meinungsfreiheit und Toleranz geplant. Aufbauend aus den gesammelten Erfahrungen früherer Fachtagungen im Rahmen des Projektes „Mensch.Natur.Gesellschaft – Ökologisches Engagement für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ werden verschiedene Formate der politischen Bildungsarbeit mit unterschiedlichen pädagogischen Methoden Verwendung finden.

Vor allem soll ein lokaler und regionaler Fokus auf aktuelle Strukturen im rechtsextremen und rechtspopulistischen Milieu in Sachsen-Anhalt sowie der überregionalen Vernetzung  der „Neuen Rechten“ auf parlamentarischer und nicht-parlamentarischer Ebene gelegt werden. Hierfür werden bundesweite Expert*innen und Fachreferent*innen eingeladen. Abschließend dienen eine Reflexion und ein gemeinsamer Austausch über die Ergebnisse der Fachtagung einer intensiveren Vernetzung zwischen den Teilnehmenden, den Fachreferent*innen und dem Projektteam für eine nachhaltige Zusammenarbeit über die Fachtagung hinaus. So können die erprobten Inhalte und Methoden der Fachtagung explizit in der alltäglichen pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Einsatzstellen Anwendung finden und fortgeführt werden.

Die Fachtagung wird als Kooperationsveranstaltung des Fördervereins Ökologische Freiwilligendienste (FÖF e.V.) mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt sowie den FÖJ-Trägern ijgd Sachsen-Anhalt und Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt.