Antifeminismus selbstbewusst entgegentreten! - Ein Onlineseminar für junge Menschen, die immer wieder feministische oder queere Positionen verteidigen müssen oder in Zukunft mehr dafür eintreten wollen!

Eigentlich sollten feministisches und queeres Engagement für gleiche Chancen für Menschen aller Geschlechter und Lebensweisen selbstverständlich sein. In dieser Gesellschaft führen sie aber leider oft zu verbalen Angriffen, z.B. als „Spaßbremse“, „zu p.c.“, „Männerhasserin“, „lila Pudel“, „Homo-Lobby“, „skurrile Minderheit“ oder ähnliches. Oder wir müssen argumentieren, dass zwar über Jahrzehnte einiges mehr an Gerechtigkeit erkämpft wurde, wir aber immer noch weit von einer gerechten Gesellschaft entfernt sind.

Der Workshop ist zweigeteilt: Neben dem persönlichen Kennenlernen geht es in der ersten Hälfte darum, einen Einblick in antifeministische und queerfeindliche Argumentationsmuster zu gewinnen und alternative gleichstellungsorientierte Deutungsangebote kennenzulernen. In der zweiten Hälfte beschäftigen wir uns dann mit Argumentationsstrategien und spielen ein oder zwei Situationen gemeinsam durch.

Der Workshop richtet sich insbesondere an junge Menschen aller Geschlechter und Lebensweisen, denen Feminismus und die Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt ein Anliegen sind und die Lust haben, ihre Umgangsweisen in herausfordernden Situationen weiterzuentwickeln – egal ob es um Angriffe gegen Euch selbst geht oder ob Ihr üben wollt, besser solidarisch mit Betroffenen zu sein. Für Menschen, die eher kritisch zu Feminismus oder queeren Lebensweisen eingestellt sind oder Zweifel daran besprechen möchten, ist dies nicht der richtige Workshop, weil sonst der Fokus nicht auf Übung gehen kann.

Uns ist an einer Lernatmosphäre gelegen, in der wir gleichzeitig fehlerfreundlich miteinander umgehen und uns bemühen, nicht-diskriminierend zu handeln/sprechen. Der Workshop richtet sich an Menschen, die daran interessiert sind, gemeinsam zu lernen. Wir werden antifeministische und queerfeindliche Aussagen besprechen, das kann Ärger und Verletzungen hochholen, aber auch die Handlungsfähigkeit stärken.

Der Tagesworkshop erstreckt auf sieben Stunden von 11-18 Uhr mit einer Stunde Mittagspause und mehreren kleineren Pausen. Der Workshop findet über Zoom statt. Ihr braucht einen Zugang mit Micro und Kamera.

Zur Referentin:

Katharina Debus ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet seit 2001 in der geschlechterreflektierten Pädagogik und politischen Bildung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen und seit 2009 in der Erwachsenen- und Multiplikator*innenbildung. Ihre Themen sind unter anderem Geschlechterverhältnisse, Sexismus, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, Sexualpädagogik, geschlechterreflektierte Rechtsextremismusprävention, Intersektionalität sowie Lernprozesse zu (Anti-)Diskriminierung. Sie arbeitet freiberuflich und ist assoziierte Mitarbeiterin bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung. Mehr Infos: www.katharina-debus.de.

Das Online-Seminar ist kostenfrei und zur verbindlichen Anmeldung bis 25.10.2021 gelangt man hier:

Wir freuen uns auf euch und ein spannendes Online-Seminar!

Die Zugangsdaten versenden wir im Vorfeld der Veranstaltung an alle Angemeldeten. Die Teilnehmendenzahl müssen wir auf maximal 16 begrenzen.

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