Aktuelles

Uncategorized
gepostet am: Mittwoch, 13.10.2021, 8:10 Uhr

Fachtagung: Rechtsextremismus in der Naturschutzarbeit – Erkennen und Begegnen, am 15. und 16.11.2021 in Ansbach/Bayern

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus nehmen zu und stellen jeden Tag eine Gefahr für die Grundrechte und Sicherheit der Menschen in Deutschland dar. Rechtsextreme und rechtspopulistische Akteure vereinnahmen auch Natur- und Umweltschutz für sich. Sie versuchen damit die hohe Akzeptanz und das positive Schlaglicht auf das Thema zu nutzen, um für ihr menschenverachtendes Gedankengut zu werben. Wir wollen dagegen aufstehen und uns gemeinsam mit Ihnen für demokratische Werte stark machen.

Aus diesem Grund werden wir im Rahmen der 2-Tages-Fachtagung für Multiplikator*innen unterschiedliche Felder der politischen Bildung gegen Rechtsextremismus mit bundesweiten Fachreferent*innen beleuchten. Unter anderem wollen wir Sie mit dem Wissen ausstatten, rechtsextreme Narrative im Naturschutzkontext zu erkennen und mit Hilfe eines Argumentationstrainings dagegen reagieren zu können. Des Weiteren werden die gegenwärtigen Tendenzen, Akteure, Medien und Zielstellungen der sogenannten „Neuen Rechten“, die Instrumentalisierung der Neobiotadiskurse durch Rechtspopulist*innen, die Geschichte des Naturschutzes in Deutschland, rechtsextreme Siedlungsbewegungen sowie rechtspopulistische Klimaskepsis und -Leugnung mit einem regionalen Fokus auf Süddeutschland und Bayern thematisiert.

Die kostenfreie Fachtagung findet für ca. 40 Multiplikator*innen im Hotel Hürner in Ansbach/Bayern am 15. ab 9:30 Uhr bis 16. November 2021 16:00 Uhr in Zusammenarbeit mit der Bayrischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege statt. Die Übernachtungs-/ Verpflegungs- und Fahrtkosten werden übernommen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch!

Zu einer verbindlichen Anmeldung gelangen Sie hier:

weiterlesen
Uncategorized
gepostet am: Donnerstag, 07.10.2021, 20:10 Uhr

Digitales Tagesseminar: Antifeminismus selbstbewusst entgegentreten! am 30.10.2021, von 11.00 – 18.00 Uhr

Antifeminismus selbstbewusst entgegentreten! – Ein Onlineseminar für junge Menschen, die immer wieder feministische oder queere Positionen verteidigen müssen oder in Zukunft mehr dafür eintreten wollen!

Eigentlich sollten feministisches und queeres Engagement für gleiche Chancen für Menschen aller Geschlechter und Lebensweisen selbstverständlich sein. In dieser Gesellschaft führen sie aber leider oft zu verbalen Angriffen, z.B. als „Spaßbremse“, „zu p.c.“, „Männerhasserin“, „lila Pudel“, „Homo-Lobby“, „skurrile Minderheit“ oder ähnliches. Oder wir müssen argumentieren, dass zwar über Jahrzehnte einiges mehr an Gerechtigkeit erkämpft wurde, wir aber immer noch weit von einer gerechten Gesellschaft entfernt sind.

Der vom Förderverein Ökologische Freiwilligendienste e.V. ausgerichtete Workshop ist zweigeteilt: Neben dem persönlichen Kennenlernen geht es in der ersten Hälfte darum, einen Einblick in antifeministische und queerfeindliche Argumentationsmuster zu gewinnen und alternative gleichstellungsorientierte Deutungsangebote kennenzulernen. In der zweiten Hälfte beschäftigen wir uns dann mit Argumentationsstrategien und spielen ein oder zwei Situationen gemeinsam durch.

Der Workshop richtet sich insbesondere an junge Menschen aller Geschlechter und Lebensweisen, denen Feminismus und die Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt ein Anliegen sind und die Lust haben, ihre Umgangsweisen in herausfordernden Situationen weiterzuentwickeln – egal ob es um Angriffe gegen Euch selbst geht oder ob Ihr üben wollt, besser solidarisch mit Betroffenen zu sein. Für Menschen, die eher kritisch zu Feminismus oder queeren Lebensweisen eingestellt sind oder Zweifel daran besprechen möchten, ist dies nicht der richtige Workshop, weil sonst der Fokus nicht auf Übung gehen kann.

Uns ist an einer Lernatmosphäre gelegen, in der wir gleichzeitig fehlerfreundlich miteinander umgehen und uns bemühen, nicht-diskriminierend zu handeln/sprechen. Der Workshop richtet sich an Menschen, die daran interessiert sind, gemeinsam zu lernen. Wir werden antifeministische und queerfeindliche Aussagen besprechen, das kann Ärger und Verletzungen hochholen, aber auch die Handlungsfähigkeit stärken.

Der Tagesworkshop erstreckt auf sieben Stunden von 11-18 Uhr mit einer Stunde Mittagspause und mehreren kleineren Pausen. Der Workshop findet über Zoom statt. Ihr braucht einen Zugang mit Micro und Kamera.

Die Teilnehmendenzahl müssen wir auf maximal 16 begrenzen.

Zur Referentin:

Katharina Debus ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet seit 2001 in der geschlechterreflektierten Pädagogik und politischen Bildung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen und seit 2009 in der Erwachsenen- und Multiplikator*innenbildung. Ihre Themen sind unter anderem Geschlechterverhältnisse, Sexismus, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, Sexualpädagogik, geschlechterreflektierte Rechtsextremismusprävention, Intersektionalität sowie Lernprozesse zu (Anti-)Diskriminierung. Sie arbeitet freiberuflich und ist assoziierte Mitarbeiterin bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung. Mehr Infos: www.katharina-debus.de.

Das Online-Seminar ist kostenfrei und zur verbindlichen Anmeldung bis 25.10.2021 gelangt man hier:

Wir freuen uns auf euch und ein spannendes Online-Seminar!

Die Zugangsdaten versenden wir im Vorfeld der Veranstaltung an alle Angemeldeten.

weiterlesen
Uncategorized
gepostet am: Freitag, 23.07.2021, 11:07 Uhr

Digitaler Fachtag: „Naturschutz gegen Rechtsextremismus in Hessen“ am 26.10.2021

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus nehmen zu und stellen jeden Tag eine Gefahr für die Grundrechte und Sicherheit der Menschen in
Deutschland dar. Rechtsextreme und rechtspopulistische Akteure vereinnahmen auch Natur- und Umweltschutz für sich. Sie versuchen
damit die hohe Akzeptanz und das positive Schlaglicht auf das Thema zu nutzen, um für ihr menschenverachtendes Gedankengut zu werben.
Wir im FÖJ wollen dagegen aufstehen und uns gemeinsam mit Ihnen für demokratische Werte stark machen. An diesem Fachtag werden wir
unterschiedliche Felder der politischen Bildung gegen Rechtsextremismus betreten. Sie werden unter anderem in einem einführenden Workshop mit dem Rechtsextremismusexperten Andreas Speit lernen, wie es um die Neue Rechte und ihre Verbindungen zum Naturschutz in Hessen steht. In daran anschließenden Workshops werden wir uns mit den Themen „Alltagsrassismus“ (Emily Bandt) und einem „Argumentationstraining gegen Rechtsextremismus“ (Dr. Nils Franke) auseinandersetzen.

Der Fachtag wird in Zusammenarbeit der hessischen FÖJ-Träger und dem Förderverein Ökologische Freiwilligendienste über die Plattform ZOOM digital durchgeführt. Eine Anmeldung erfolgt bitte verbindlich bis zum 20.10.2021. Die Zugangsdaten werden dann an alle Angemeldeten im Vorfeld der Veranstaltung versendet.

Zur Anmeldung gelangt man hier:

weiterlesen
Uncategorized
gepostet am: Dienstag, 25.05.2021, 17:05 Uhr

4-Tages-Seminar: Ökologisch.Demokratisch.Engagiert. Gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz, 02.-05.08.2021 in Worms/Osthofen

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus nehmen zu und stellen jeden Tag eine Gefahr für die Grundrechte und Sicherheit der Menschen in Deutschland dar. Rechtsextreme und rechtspopulistische Akteure vereinnahmen auch Natur- und Umweltschutz für sich. Sie versuchen damit die hohe Akzeptanz und das positive Schlaglicht auf das Thema zu nutzen, um für ihr menschenverachtendes Gedankengut zu werben. Wir wollen dagegen aufstehen und uns gemeinsam mit dir für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit stark machen.

Als Bildungsprojekt Mensch.Natur.Gesellschaft. wollen wir daher gemeinsam mit euch und dem Förderverein der KZ-Gedenkstätte Osthofen vom 02.08-05.08.2021 ein politisches Bildungsseminar für bis zu 40 interessierte Menschen mit verschiedenen Referent*innen in der KZ Gedenkstätte Osthofen bei Worms veranstalten. Wir werden in den vier Seminartagen unterschiedliche Themen der politischen Bildung behandeln, aber den Themenfokus auf Naturschutz gegen Rechtsextremismus legen. Fester Bestandteil wird u.a. ein Workshop zu rechtsextremer Leugnung der Klimakrise, ein Vortrag zur Geschichte des Weinbaus im Nationalsozialismus sowie ein Expertengespräch zur „Neuen Rechten“ in Deutschland sein. Darüber hinaus werden wir durch die KZ Gedenkstätte Osthofen geführt und setzen uns damit auseinander, warum wir uns erinnern müssen, wenn wir unsere Demokratie schützen möchten.

Unser Bildungsprojekt ist im Bundesprogramm Demokratie leben gefördert. Für dich bleibt die Seminarteilnahme inklusive der Unterkunft und Fahrtkosten daher kostenlos. Wir werden in der Jugendherberge Worms schlafen und uns tagsüber in den Räumen der KZ Gedenkstätte Osthofen aufhalten.

Wir möchten dich einladen, mit uns gemeinsam vier Tage lang Gegenkonzepte zu rechtsextremen und -populistischen Gesellschaftsvorstellungen zu diskutieren und zu denken. Wir freuen uns auf dich!

Die verbindliche Anmeldung zum Seminar erfolgt bitte verbindlich bis 25.07.2021 hier:

weiterlesen
Uncategorized
gepostet am: Freitag, 21.05.2021, 11:05 Uhr

Online-Seminar: Willkommene Einwanderer oder fremde Eindringlinge? Neopyhten aus der Perspektive des Rechtsextremismus und des Naturschutzes, 16.06.2021, 18.00 Uhr

„Artenschutz für Deutsche“ plakatierte die NPD bei der letzten Landtagswahl in Sachsen. Sie nahm damit den derzeit zentralen Naturschutzbegriff des „Artenschutzes“ auf und missbrauchte ihn für ihre Zwecke, nämlich für die Ablehnung von Zuwanderung und gegen eine vielfältige Gesellschaft. RechtsextremistInnen greifen zur Begründung ihrer Ideologie gerne auf scheinbar geltende Naturgesetzlichkeiten zurück wie z. B. „Der Stärkere setzt sich durch“.

Gerne beziehen sie sich auch auf die „Neophyten-Diskussion“ im Naturschutz. Diese beschäftigt sich mit der Frage, welche Pflanzen als „heimisch“ gelten sollen und welche nicht. In der Veranstaltung klären wir mit zwei Botanikerinnen und einem Rechtsexremismusexperten die Sachlage: Wie weit können RechtsextremistInnen diese Diskussion im Naturschutz für sich nutzen. Bietet sie Anknüpfungsmöglichkeiten für rechtsextremistische Akteure?

Hören Sie zu und diskutieren Sie mit.

ReferentInnen:

Dr. Marianne Lauerer/Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Ökologisch-Botanischen Garten Bayreuth.

Dr. Stephanie Socher, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Botanischer Garten Salzburg

Dr. Nils M. Franke/Universität Leipzig, Rechtsextremismusexperte

Moderation: Julia Schölzel/Bayerischer Rundfunk, Journalistin.

Das Online-Seminar ist kostenfrei und zur Anmeldung gelangt man hier:

weiterlesen
Uncategorized
gepostet am: Mittwoch, 28.04.2021, 8:04 Uhr

GEGEN RECHTSEXTREMISMUS IN DEUTSCHLAND UND FRANKREICH: „SCHRITT ZU EINEM INTERNATIONALEN BÜNDNIS FÜR DEMOKRATIE“.

Pressemitteilung zum binationalem Seminar kommende Woche:

Das Projekt Mensch.Natur.Gesellschaft. des Förderverein Ökologische Freiwillige e.V. (FÖF e.V.) hat das Ziel Demokratie im ökologischen Engagement zu stärken. Mit seinem neuen Seminar schlägt das Bundesprojekt nun eine Brücke nach Frankreich und zeigt: Demokratische Bildung endet nicht an der Landesgrenze.

In den ökologischen Freiwilligendiensten lernen junge Menschen in Deutschland und Frankreich, sich demokratisch in die Gestaltung unserer Gesellschaft einzubringen. Um dieses Engagement nachhaltig gegen demokratiegefährdende Einflüsse zu stärken, veranstaltet das Bundesprojekt Mensch.Natur.Gesellschaft. gemeinsam mit dem Institut Français Bonn vom 04.05. bis 07.05. ein zweisprachiges digitales Bildungsseminar für Menschen aus Deutschland und Frankreich.

Dirk Hennig, der Vorstandsvorsitzende des FÖF e.V., erklärt dazu: „Nicht nur in Deutschland ist die Neue Rechte gut vernetzt. Unsere Bildung für Demokratie macht deshalb keinen Halt an Ländergrenzen: Den Teilnehmenden unseres Seminars werden nicht nur die Unterschiede und Kontinuitäten rechtsextremer Akteur*innen in Deutschland und Frankreich nähergebracht. Vor allem erhalten sie konkrete Unterstützung und Anhaltspunkte für ihr demokratisches Engagement. Mit unserem binationalen Seminar gehen wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg hin zu einem internationalen Bündnis für Demokratie und treten rechtsextremen und rechtspopulistischen Gedankengut und Argumentationsmustern entschieden entgegen.“

Im Rahmen der Bildungsseminare von Mensch.Natur.Gesellschaft sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, diesen Entwicklungen mit demokratischen Werten und Argumentationstechniken entgegenzutreten. Neben Hintergrundvorträgen über den aktuellen Rechtsextremismus und -populismus in Deutschland und Frankreich werden deshalb beispielsweise die sprachlichen Mittel von Rechtsextremist*innen verglichen. Außerdem wird die transnationale Erinnerungskultur und ihre politische Dimension diskutiert werden – wie erinnern wir uns also in Frankreich und Deutschland an den Nationalsozialismus und was bedeutet dies aus politischer Perspektive? Diese Fragen stehen im Kern des Fachseminars.

Dr. habil. Landry Charrier, Leiter des institut français Bonn, ergänzt: „Dass das rechtsextremistische Bedrohungspotenzial wächst und eine Gefahr für Demokratie und

Gesellschaft in Europa darstellt, kann heute von niemandem angezweifelt werden. Mit diesem Seminar wollen wir Flagge zeigen. Wir wollen den Ursachen auf den Grund gehen, gemeinsame Handlungsoptionen formulieren und so unsere Demokratien wehrhafter machen.“

Das digitale Fachseminar wird in Kooperation mit dem institut français Bonn, dem Wissenschaftlichen Büro Leipzig, dem Erich-Zeigner-Haus e.V. Leipzig und mit freundlicher Unterstützung durch den Deutsch-Französischen Bürgerfond durchgeführt.

Für die Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen oder dem gesamten Seminar wird um Anmeldung bis 01.05.2021 gebeten.


weiterlesen
Uncategorized
gepostet am: Mittwoch, 21.04.2021, 8:04 Uhr

2. Online-Seminar: „Wurzeln von rassistischer Diskriminierung“ am 05.05.2021

Am Mittwoch, den 05.05.2021, führen wir aufgrund der hohen Nachfrage erneut von 18.30-20.30 Uhr das inhaltlich deckungsgleiche Online-Seminar zur Entstehung, Entwicklung und ideologischen Verstrickungen von Rassismus mit der Referentin Jasmin Mouissi vom 18.04.2021 durch und wollen uns verstärkt mit folgendem Fokus in diesem Themenspektrum auseinandersetzen:

Rassismus kann auch als eine unsere Gesellschaft durchziehende omnipräsente Struktur beschrieben werden, ein Phänomen, welches immer und überall existiert. Die Referentin Jasmin Mouissi nimmt im Rahmen ihres Vortrages Zuhörende mit auf eine Reise der kritischen Auseinandersetzung mit Rassismus, seiner Verstrickung mit anderen Diskriminierungsformen und der geschichtlichen Entwicklung, die hinter diesem komplexen Thema steht. Im Fokus stehen dabei die Fragen, was Rassismus im Kern ist, welche ideologischen Wurzeln er hat, inwiefern er jede*n von uns betrifft und wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Privilegien aussehen kann.

Jasmin Mouissi ist studierte Sozialarbeiterin (M.A.). Sie schreibt, forscht und referiert über Rassismus, Diskriminierung, Intersektionalität und Empowerment. Im Rahmen ihrer Beschäftigung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen war sie in Forschung und Lehre zu diesen Themenbereichen tätig und beschäftigte sich in ihrem Promotionsprojekt mit Rassismuserfahrungen von Schwarzen Kindern in Deutschland sowie den Handlungsstrategien der Erziehungsberechtigten in diesem Kontext. Eigene Forschungsergebnisse sowie theoretische Erkenntnisse verarbeitet sie unter anderem in Vorträgen, Schulungen und Workshops für diverse Zielgruppen.

Das Online-Seminar ist kostenfrei und zur Anmeldung gelangt man hier:

weiterlesen
Uncategorized
gepostet am: Donnerstag, 15.04.2021, 13:04 Uhr

Online-Seminar: Alter Wein in neuen Schläuchen: Was ist so neu an der sogenannten `Neuen Rechten`?, am 18.05.2021, 18.00 Uhr

Längst sind Neonazis nicht mehr an Glatze, Bomberjacke und Springerstiefeln zu erkennen. Doch nicht nur ihr Auftreten; auch die Parolen werden mitunter subtiler und anschlussfähiger. Die extreme Rechte befindet sich im Wandel. Sie hat erkannt, dass sie Zugeständnisse machen, sich tarnen und eine gewisse Vielseitigkeit in ihren Themen entwickeln muss, wenn sie die Gesellschaft erfolgreich verändert will. Der Workshop zeigt an drei anschaulichen Beispielen, wie sich verschiedene Teile der Szene heute tarnen, um uns an der Nase herum zu führen – und wie wir sie trotzdem erkennen und ihnen argumentativ begegnen können. Abschließend wollen wir die aktuellen Tendenzen und Entwicklungen bei den „neuen Rechten“ in Deutschland diskutieren.

Der Referent Sebastian Lipp recherchiert und berichtet als Journalist für verschiedene Medienhäuser, darunter Zeit online, den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und einigen Tageszeitungen. Sein Schwerpunkt: Die Umtriebe von Neonazis und anderen Rechtsradikalen vor allem in Bayern und Baden-Württemberg. Als Chefredakteur bei Allgäu ⇏ rechtsaußen sieht er bei der dortigen Szene besonders genau hin. Im Mai 2019 zeichnete ihn der Bayerische Journalistenverband für die von ihm herausgegebene umfangreiche Recherche zum rechten Untergrund im Allgäu mit einem Preis zum Tag der Pressefreiheit aus.

Das Online-Seminar ist kostenlos und zur Anmeldung gelangt man hier:

weiterlesen
Uncategorized
gepostet am: Mittwoch, 07.04.2021, 12:04 Uhr

4-Tages-Seminar: Naturschutz gegen Rechtsextremismus vom 19.07-22.07.2021 in Verden

Zunehmender Rechtspopulismus und der deutliche Anstieg des Rechtsextremismus in Deutschland zeigen leider, wie notwendig ein gemeinsames Engagement dagegen und für Demokratie sowie Rechtsstaatlichkeit ist. Auch Themen des Natur- und Umweltschutzes werden von rechtspopulistischen und rechtsextremen Akteuren vereinnahmt, um für sich zu werben. Zugleich versuchen sie damit die hohe Akzeptanz und positive Besetzung des Naturschutzes und der ihm nahe stehenden Themen wie der ökologischen Landwirtschaft für sich zu nutzen.

Als Förderverein Ökologische Freiwilligendienste (FÖF e.V.) wollen wir daher gemeinsam mit euch und den FÖJ/ÖBFD-Trägern aus Niedersachsen, Hamburg und Bremen vom 19.07-22.07.2021 ein Zusatzseminar für bis zu 40 FÖJ/ÖBDF-Teilnehmende mit bundesweiten Referent*innen in der Bildungsstätte Sachsenhain in Verden veranstalten. Wir werden unterschiedliche Themen der politischen Bildungsarbeit behandeln, aber den Themenfokus auf „Naturschutz gegen Rechtsextremismus“ legen. Fester Bestandteil wird u.a. ein Argumentationstraining gegen Rechtsextremist*innen, ein Aussteiger-Gespräch mit einem ehemaligen Rechtsextremen, ein Workshop zur „Rechten Ökologie“, ein Vortrag zur Geschichte des deutschen Naturschutzes im Nationalsozialismus sowie ein Expertengespräch zur „Neuen Rechten“ in Norddeutschland sein.

Das freiwillige und zusätzliche Seminar lässt darüber hinaus aber noch Freiraum für Themen und Formate, welche eine Vorbereitungsgruppe von FÖJ/ÖBFD-Ler*innen (für die wir noch Freiwillige suchen) selbst bestimmen. Regionale Spezifika bei der Entwicklung des Rechtsextremismus werden behandelt und weitere Themenwünsche nehmen wir selbstredend gern entgegen. Für eine detailliertere Vorstellung des kommenden Seminars findet sich im Anhang das Programm des 4-tägigen Seminars aus Sachsen vom Juni/Juli 2020. So oder so ähnlich wollen wir mit euch das Seminar in Verden gestalten – für organisatorische Rückfragen könnt ihr euch aber jederzeit auch an eure Einsatzstelle bzw. den Träger wenden.

Einen weiteren Höhepunkt bildet an einem Tag auch eine mehrstündige Exkursion in eine im Nationalsozialismus instrumentalisierte und noch heute inszenierte Landschaft, um die Aktualität von NS-Orten in der Gegenwart zu zeigen. Leider spielt sie heute im Rechtsextremismus als Symbol immer noch eine Rolle. Ein Anlass für uns, vor Ort Gegenkonzepte zum Rechtsextremismus zu entwickeln. Denk´t sie gern mit. Diskutier´t sie gern mit!

Das Seminar ist kostenlos und die Fahrtkosten werden ebenfalls übernommen. Für die Teilnahme an der Vorbereitungsgruppe meldet euch bitte beim unten stehendem Kontakt bis 20.04.2021. Danach werden wir uns auf einen ersten gemeinsamen Termin zur Vorbereitung verständigen. Ansprechpartner ist Henry Lewkowitz vom FÖF e.V. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt bitte verbindlich bis 01.07.2021 hier:

weiterlesen
Uncategorized
gepostet am: Mittwoch, 31.03.2021, 11:03 Uhr

Online-Seminar, 14.04.2021: „Die Wurzeln rassistischer Diskriminierung“

Am Mittwoch, den 14.04.2021, führen wir von 18.30-20.30 Uhr ein Online-Seminar zur Entstehung, Entwicklung und ideologischen Verstrickungen von Rassismus mit der Referentin Jasmin Mouissi durch und wollen uns verstärkt mit folgendem Fokus in diesem Themenspektrum auseinandersetzen:

Rassismus kann auch als eine unsere Gesellschaft durchziehende omnipräsente Struktur beschrieben werden, ein Phänomen, welches immer und überall existiert. Die Referentin Jasmin Mouissi nimmt im Rahmen ihres Vortrages Zuhörende mit auf eine Reise der kritischen Auseinandersetzung mit Rassismus, seiner Verstrickung mit anderen Diskriminierungsformen und der geschichtlichen Entwicklung, die hinter diesem komplexen Thema steht. Im Fokus stehen dabei die Fragen, was Rassismus im Kern ist, welche ideologischen Wurzeln er hat, inwiefern er jede*n von uns betrifft und wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Privilegien aussehen kann.

Jasmin Mouissi ist studierte Sozialarbeiterin (M.A.). Sie schreibt, forscht und referiert über Rassismus, Diskriminierung, Intersektionalität und Empowerment. Im Rahmen ihrer Beschäftigung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen war sie in Forschung und Lehre zu diesen Themenbereichen tätig und beschäftigte sich in ihrem Promotionsprojekt mit Rassismuserfahrungen von Schwarzen Kindern in Deutschland sowie den Handlungsstrategien der Erziehungsberechtigten in diesem Kontext. Eigene Forschungsergebnisse sowie theoretische Erkenntnisse verarbeitet sie unter anderem in Vorträgen, Schulungen und Workshops für diverse Zielgruppen.

Das Online-Seminar ist kostenfrei und allen angemeldeten Teilnehmenden werden die Zugangsdaten zur Zoom-Konferenz wenige Tage vor der Veranstaltung übermittelt.

Zur Anmeldung gelangt man hier:

weiterlesen
weitere Beiträge
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.